Abstract Herbert Rauch:

Ist der “freie Diskurs”
die letztliche Stütze der Demokratie?

(Woher nimmt eigentlich die Menge[1] der Wählerschaft ihre Überzeugungen?)

 

I. Am Beginn des 21. Jhs. – freie Medien oder „im Griff gezielter Propaganda“?

Der sokratische Diskurs ist das Salz der Erde…

CHURCHILL sagte richtig, dass „die Demokratie die schlechteste aller Regierungsformen ist, – mit Ausnahme aller anderen …”.
Und Demokratie im Informationszeitalter und der Massenmedien kann sie nicht, zwar anders, aber eben auch irgendwie zu allen Zeiten, allzu bald in Verengung und Schieflage kommen?

Was „rettet“ uns in der Demokratie, wenn die Propaganda subtil „über“ uns hinweg und „in“ uns hineinrollt …? Wenn sie das eine verschweigt, vertuscht, das andere ausblendet – lautlos und wie selbstverständlich unter der Flagge des „angeblich vorherrschenden Zeitgeistes“ (den veröffentlichten Selbstverständlichkeiten und seines Establishments)? Gesamten Artikel lesen »

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Tagebucheintragung vom 31. Juli 2015 (Careful – don‘t expand your mind, stay fixed = stable):

„Die Menschheit etabliert eine „Global Governance“ mit der Welthauptstadt BEIRUT. Heerscharen europäischer Ingenieure, englischer Banker, amerikanischer Unternehmer und russischer Weltraumforscher u.v.a.m. bauen diese Stadt. Im Rahmen von Groß-BEIRUT wird PLANETIA aufgebaut. Besser als BRASILIA: Es ensteht hier die modernste Stadt, am Meer gelegen, im Fadenkreuz aller Kulturen, eine eigene neue Meta-Kultur darstellend. Die besten großen Kräfte kooperieren. (Es gibt so viel Geld, das heute nach Veranlagung sucht; hier ist es endlich sinnvoll angelegt.) Hier kann die Zukunftsinfrastruktur des Planeten aufgebaut werden. Es gibt bereits einen(!) Chef (Vorstandsvorsitzenden), der von der UNO-Vollversammlung auf Vorschlag der G20+ECOSOC designiert wurde, der in Kürze offiziell von der UNO-Vollversammlung – in geheimer Abstimmung – mit der Planung und dem Aufbau von PLANETIA beauftragt wird. Das enorme Tempo der Entscheidung der „Global Players“ ist auf einen Bericht zurückzuführen, der mit den neuesten Daten untermauert, dass die Menschheit keinen Monat zu verlieren hat, um sich über das Jahrhundert zu retten (ja u.U. eine Sprung vorwärts zu machen, solange es noch geht). Der „Treasurer“ des neuen CEO verwaltet das Geld aller Investoren, sowie eine dem BSP proportionale Teilhaber-Summe jedes teilnehmenden Staates (die zudem jährlich ergänzt wird). Die Konstruktion mit Aufsichtsrat, und alle weiteren Organisationsdetails werden zwischen UNO-Generalsekretär (der dazu mit dem erfolgten Mandat der UNO-Vollversammlung antritt) und dem designierten CEO, Planetia-Aufbau-Chef, festgelegt. Letzterer leitet somit alle weiteren Operationen: Er stellt seinen Vorstand zusammen, und entscheidet alles, das er nicht selbst delegiert hat, eben wie ein CEO.

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Gleichheit,

Freiheit,

Brüderlichkeit,

strebten sie an, das war einmal. „Anstreben“ war einmal: wer schon die „Wahrheit“ hat…
Dogma und Tabu – regieren nun den “linken Traum”.
Es gibt aber keine einzige linke Utopie, die halbwegs konkret durchdacht ist.

Nur Dogmas:

* Das Menschenbild: wenn wir die Menschen als “gut denken”, dann “sind“ sie gut (wir definieren)!

* Die Gleichheit: nicht nur gleiche, freie und geheime Wahlen sollen es nun sein; nein, allen alles!

Und alles „gendern“, of course, politically correct!

* Die Emanzipation: geworden wie die Lufthansa-Werbung: der Himmel soll „grenzenlos“ sein!

* Die Multikultigesellschaft: viele Werte können an einem Ort nebeneinander existieren (Sharia und Grundgesetz), wir tolerieren sie mal einfach, denn sie werden sich schon noch “bekehren”, die „klassenlose Gesellschaft“ kommt von selbst, z.B. wenn wir alle vielfältigen Werte zulassen: Alles mit allen. (Die Praxis: Alt-68er leben ja schon von fetten Gehältern, und tollen Spesen obendrauf.)

Die Evolution hat zwar anderes beschert, aber egal was die Humanethologie beschreibt, wir wissen es besser, und wir diskutieren nicht mehr, die “‘Anderen” sind einfach retardierte Konservative.

* Hierarchie soll nicht sein, darf nicht sein – also gibt‘s nicht! (außer unser Parteisekretariat natürlich…)

* Besondere Verantwortung – klingt ja nach Elite – soll nicht sein, darf nicht sein – also gibt‘s nicht! (außer unsere Sprecher natürlich…)

* Multikulti – das soll sein, das darf sein, also gibt‘s es auch – auch wenn‘s nicht geht (Sharia und Grundgesetz in Neukölln!) Gesamten Artikel lesen »

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Ein offener Brief an Maybrit ILLNER:

Bei Maybrit ILLNER1 – und sie kann die unisono wachstumsfreudigen Diskutanten auch nicht in andere Richtungen lenken, obwohl sie flott alles moderieren kann – wird 90 Minuten praktisch nur rund um die „schwarze Null“ diskutiert. Ob der deutsche Bundesfinanzminister SCHÄUBLE damit in die Geschichtsbücher eingehen will oder nicht, … Aber manchmal so heftig, dass drei Personen gleichzeitig streiten und sich niederzureden versuchen. Diese starken Redner wollen ja auch nicht die nächsten Generationen vergessen, aber natürlich werden diese Generationen übers Wachstum geschützt, … irgendwie, … oder? Gesamten Artikel lesen »

Plastikmüll sammeln lassen und mit Prämien pro Kilo “Abgeliefertem” belohnen:
Im täglichen Leben in einer Marktwirtschaft, wie wir sie hier in Österreich haben, kann der Beitrag zum Gemeinwohl auch über den Markt erfolgen. Daher schlage ich vor, dass die Sauberhaltung der Bezirke, der Gemeinden, der Städte, der Felder und Wälder, ja des gesamten Landes durch einen Be”lohnung” honoriert wird. Eben auch in Form einer angepassten Prämie, z.B. von 20 Cent pro Kilo Wegwerf-Plastik, das ja oft im Restmüll landet und dann nur in der Verbrennung mit allen anderem landen kann. Gesamten Artikel lesen »

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Sehen wir unsere Situation auf dem Planeten Erde einmal aus der Sirius-Distanz an: Da gibt es Denklager aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wo die einen den “MARKT an sich” für etwas Böses halten, untragbar für die Zukunft zumindest, und wo die anderen die “STAATSBÜROKRATIE an sich” für unbrauchbar halten …

Und in diesen Positionen graben sie sich ein. In mentalen Gräben und schweigen zu allen Anstrengungen der anderen Seite. Denn diese „Laffen (die anderen)“ sind doch retardiert und keines Dialoges wert! Und einige träumen dabei von “dezentralen kleinen Einheiten”, dort wäre alles “schön und heil”…

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Herbert RAUCH, Ernst SCHRIEFL (Hrsg.)

Lebensplätze – nicht Arbeitsplätze – sind das Thema des 21. Jahrhunderts!

Abstract

SEED (Secure-Base Earth Equilibrium Development) nennt sich die in der Folge dargestellte Architektur von Impulsen für ein Zivilisationskonzept, das seine Skizzen auf drei Ebenen abhandelt:

  • Global (Abkommen zur Sicherung der Ökologie und der Menschenwürde (Rechte/Pflichten und Subsistenz),
  • Institutionell (Codewort „MOWI“: Marktfreiheit, Organisationsfreiheit, Währungsfreiheit, Investitionsfreiheit als lex generalis – die durch die strikt ökosozialen leges speciales als starkes Regelwerk „gerahmt“ werden),
  • Instrumentell (Codewort „AGORA“: Ausbau der Demokratie, Demokratischer Grunddienst und Grundsicherung, Ordnungssteuern, Reguliertes Einkommen, Agenturenvielfalt). Gesamten Artikel lesen »

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Am 05.05.2014 fand die erste Tiefenbohrung des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tiefenbohrungen: Wirtschaft anders denken“ im WU-Clubsaal statt. Das Hauptreferat von Prof. STURM von der Universität Graz kann auf folgende wesentliche Thesen zusammengefasst werden:

  1. Bei A. SMITH ist Wettbewerb nicht das einzige, er betont auch die Regeln des Staates.
    (so wie heute dies für den Klimabereich wichtig wird, sagt Prof. Sturm).
    Gesamten Artikel lesen »

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Filmbesprechung von Herbert RAUCH:

Eigentlich sollte der Film heissen: Perfect Lady-Love… Ein Schriftstellertalent sitzt in einer Koje mit einem starken Laptop – einem Drehstuhl und sonst nichts. Er schreibt: Der Brief, den er eingibt – er braucht nicht mehr tippen, es funktioniert über die Stimme – klingt herz-zerreissend. Aber als Zuschauer vor der großen Kinoleinwand ist man zunächst neugierig. Was hat er, warum so emotional…. Dann dreht er sich am Stuhl, atmet einmal tief durch, sieht sich sein Laptop-Schreiben kurz an, dann sagt er “Senden”, und holt einen weiteren Brief aus der Lade, öffnet ihn, überfliegt ihn, blickt kurz zur Decke, und beginnt wieder zu diktieren … Gesamten Artikel lesen »

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Kommentar von Herbert Rauch:

Der 122 Min. lange Film von Joshua OPPENHEIMER ist ein Novum. Es ist das erste Mal in der 118-jährigen Geschichte der bewegten Bilder, dass Mörder sich selbst spielen. Sie wiederholen in Szenarien die nach dem Militärputsch 1965 in Indonesien verübten Morde an sog. “Kommunisten” (nach Angaben der indonesischen Regierung gab es schätzungsweise 2,5 Mio solcher Ermordungen). Die beiden Hauptdarsteller waren damals junge Burschen in ihren 20igern, nannten explizit z.B. John Wayne und Al Pacino als ihre Vorbilder; sie wollten auch so cool sein wie diese, wenn sie Gangster spielten. Gangster war überhaupt ihr Code für den “Freien Mann”. Gesamten Artikel lesen »

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