Ein offener Brief an Maybrit ILLNER:

Bei Maybrit ILLNER1 – und sie kann die unisono wachstumsfreudigen Diskutanten auch nicht in andere Richtungen lenken, obwohl sie flott alles moderieren kann – wird 90 Minuten praktisch nur rund um die „schwarze Null“ diskutiert. Ob der deutsche Bundesfinanzminister SCHÄUBLE damit in die Geschichtsbücher eingehen will oder nicht, … Aber manchmal so heftig, dass drei Personen gleichzeitig streiten und sich niederzureden versuchen. Diese starken Redner wollen ja auch nicht die nächsten Generationen vergessen, aber natürlich werden diese Generationen übers Wachstum geschützt, … irgendwie, … oder? Gesamten Artikel lesen »

Plastikmüll sammeln lassen und mit Prämien pro Kilo “Abgeliefertem” belohnen:
Im täglichen Leben in einer Marktwirtschaft, wie wir sie hier in Österreich haben, kann der Beitrag zum Gemeinwohl auch über den Markt erfolgen. Daher schlage ich vor, dass die Sauberhaltung der Bezirke, der Gemeinden, der Städte, der Felder und Wälder, ja des gesamten Landes durch einen Be”lohnung” honoriert wird. Eben auch in Form einer angepassten Prämie, z.B. von 20 Cent pro Kilo Wegwerf-Plastik, das ja oft im Restmüll landet und dann nur in der Verbrennung mit allen anderem landen kann. Gesamten Artikel lesen »

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Sehen wir unsere Situation auf dem Planeten Erde einmal aus der Sirius-Distanz an: Da gibt es Denklager aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wo die einen den “MARKT an sich” für etwas Böses halten, untragbar für die Zukunft zumindest, und wo die anderen die “STAATSBÜROKRATIE an sich” für unbrauchbar halten …

Und in diesen Positionen graben sie sich ein. In mentalen Gräben und schweigen zu allen Anstrengungen der anderen Seite. Denn diese „Laffen (die anderen)“ sind doch retardiert und keines Dialoges wert! Und einige träumen dabei von “dezentralen kleinen Einheiten”, dort wäre alles “schön und heil”…

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Herbert RAUCH, Ernst SCHRIEFL (Hrsg.)

Lebensplätze – nicht Arbeitsplätze – sind das Thema des 21. Jahrhunderts!

Abstract

SEED (Secure-Base Earth Equilibrium Development) nennt sich die in der Folge dargestellte Architektur von Impulsen für ein Zivilisationskonzept, das seine Skizzen auf drei Ebenen abhandelt:

  • Global (Abkommen zur Sicherung der Ökologie und der Menschenwürde (Rechte/Pflichten und Subsistenz),
  • Institutionell (Codewort „MOWI“: Marktfreiheit, Organisationsfreiheit, Währungsfreiheit, Investitionsfreiheit als lex generalis – die durch die strikt ökosozialen leges speciales als starkes Regelwerk „gerahmt“ werden),
  • Instrumentell (Codewort „AGORA“: Ausbau der Demokratie, Demokratischer Grunddienst und Grundsicherung, Ordnungssteuern, Reguliertes Einkommen, Agenturenvielfalt). Gesamten Artikel lesen »

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Am 05.05.2014 fand die erste Tiefenbohrung des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tiefenbohrungen: Wirtschaft anders denken“ im WU-Clubsaal statt. Das Hauptreferat von Prof. STURM von der Universität Graz kann auf folgende wesentliche Thesen zusammengefasst werden:

  1. Bei A. SMITH ist Wettbewerb nicht das einzige, er betont auch die Regeln des Staates.
    (so wie heute dies für den Klimabereich wichtig wird, sagt Prof. Sturm).
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Filmbesprechung von Herbert RAUCH:

Eigentlich sollte der Film heissen: Perfect Lady-Love… Ein Schriftstellertalent sitzt in einer Koje mit einem starken Laptop – einem Drehstuhl und sonst nichts. Er schreibt: Der Brief, den er eingibt – er braucht nicht mehr tippen, es funktioniert über die Stimme – klingt herz-zerreissend. Aber als Zuschauer vor der großen Kinoleinwand ist man zunächst neugierig. Was hat er, warum so emotional…. Dann dreht er sich am Stuhl, atmet einmal tief durch, sieht sich sein Laptop-Schreiben kurz an, dann sagt er “Senden”, und holt einen weiteren Brief aus der Lade, öffnet ihn, überfliegt ihn, blickt kurz zur Decke, und beginnt wieder zu diktieren … Gesamten Artikel lesen »

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Kommentar von Herbert Rauch:

Der 122 Min. lange Film von Joshua OPPENHEIMER ist ein Novum. Es ist das erste Mal in der 118-jährigen Geschichte der bewegten Bilder, dass Mörder sich selbst spielen. Sie wiederholen in Szenarien die nach dem Militärputsch 1965 in Indonesien verübten Morde an sog. “Kommunisten” (nach Angaben der indonesischen Regierung gab es schätzungsweise 2,5 Mio solcher Ermordungen). Die beiden Hauptdarsteller waren damals junge Burschen in ihren 20igern, nannten explizit z.B. John Wayne und Al Pacino als ihre Vorbilder; sie wollten auch so cool sein wie diese, wenn sie Gangster spielten. Gangster war überhaupt ihr Code für den “Freien Mann”. Gesamten Artikel lesen »

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Kritischer Kommentar von Herbert Rauch:

Wieder einmal ist Scorsese – auch in der Ära des Fernsehens und Internets – ein BOX-OFFICE-HIT gelungen. Wie bei Wall Street 1 – wo er einen Broker namens „Gecko“ (gedacht als „nomen est omen“) abschreckend zur Schau stellen wollte. Aber Scorsese irrte sich gewaltig. Die Jungen nehmen ihn eher als Idol und Vorbild, dann als Abschreckung.

Wieder könnte Scorsese die „Finanzentwicklungs-Idiotokratie“ mit dem „WOLF“ anheizen, anstatt – wie er wahrscheinlich vorhatte – mit gewaltigem Kinoaufwand die dem Betrug entgegenkommende Börsenwirtschaft und die Broker(ei) zu enttarnen und die Jugend abzuschrecken. Gesamten Artikel lesen »

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Rezension von Herbert RAUCH:

Fesselnd, weil blendend gespielt und goldrichtig ins Bild gesetzt, kann man amüsiert den reichen Koketterien folgen, und sich – ob arm ob reich – genüsslich distanzieren… Und welch ein schönes Anwesen, wer könnte dagegen etwas haben. Ästhetisch überall, selbst im Ehebruch, in der verwirrenden Intrige, die gar keine ist, eher eine Laune. Lauter schöne, gepflegte Menschen, die eben zu recht auf das Ihre schauen, ihre Männer dazu anhalten, alles beisammen zu halten, sich dennoch eher in die Scheidung zu begeben wissen als in die Lebensgefährtenschaft. Schwestern, die in der Familie nach dem „Arrangement“ sehen, das so fulminant zu sein hat, dass der Ruf der Familie – das “Image” – noch weiter aufgebügelt wird.

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Das PATT in Deutschland

Kommentar von Herbert RAUCH:

Wie erwartet – und überdeutlich siegt die beliebte Wohlfühl-Kanzlerin Angela MERKEL.- Sie siegt so sehr, zieht also die Stimmen der bürgerlichen Wähler alle an ihre “Halskette” -, das unter dem Motto: “Keine Experimente” sogar die einzige rechtslastige bürgerliche Ergänzung – auch wegen deren Personalproblemen – zerbröselt. Diese FDP ist weg vom (Bundestags-)Fenster. – Aber damit ist der Kanzlerin auch der leicht zu handhabende Regeierungspartner abhanden gekommen. Was nun?

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