Herbert RAUCH, Ernst SCHRIEFL (Hrsg.)

Lebensplätze – nicht Arbeitsplätze – sind das Thema des 21. Jahrhunderts!

Abstract

SEED (Secure-Base Earth Equilibrium Development) nennt sich die in der Folge dargestellte Architektur von Impulsen für ein Zivilisationskonzept, das seine Skizzen auf drei Ebenen abhandelt:

  • Global (Abkommen zur Sicherung der Ökologie und der Menschenwürde (Rechte/Pflichten und Subsistenz),
  • Institutionell (Codewort „MOWI“: Marktfreiheit, Organisationsfreiheit, Währungsfreiheit, Investitionsfreiheit als lex generalis – die durch die strikt ökosozialen leges speciales als starkes Regelwerk „gerahmt“ werden),
  • Instrumentell (Codewort „AGORA“: Ausbau der Demokratie, Demokratischer Grunddienst und Grundsicherung, Ordnungssteuern, Reguliertes Einkommen, Agenturenvielfalt). Gesamten Artikel lesen »

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Am 05.05.2014 fand die erste Tiefenbohrung des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tiefenbohrungen: Wirtschaft anders denken“ im WU-Clubsaal statt. Das Hauptreferat von Prof. STURM von der Universität Graz kann auf folgende wesentliche Thesen zusammengefasst werden:

  1. Bei A. SMITH ist Wettbewerb nicht das einzige, er betont auch die Regeln des Staates.
    (so wie heute dies für den Klimabereich wichtig wird, sagt Prof. Sturm).
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Filmbesprechung von Herbert RAUCH:

Eigentlich sollte der Film heissen: Perfect Lady-Love… Ein Schriftstellertalent sitzt in einer Koje mit einem starken Laptop – einem Drehstuhl und sonst nichts. Er schreibt: Der Brief, den er eingibt – er braucht nicht mehr tippen, es funktioniert über die Stimme – klingt herz-zerreissend. Aber als Zuschauer vor der großen Kinoleinwand ist man zunächst neugierig. Was hat er, warum so emotional…. Dann dreht er sich am Stuhl, atmet einmal tief durch, sieht sich sein Laptop-Schreiben kurz an, dann sagt er “Senden”, und holt einen weiteren Brief aus der Lade, öffnet ihn, überfliegt ihn, blickt kurz zur Decke, und beginnt wieder zu diktieren … Gesamten Artikel lesen »

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Kommentar von Herbert Rauch:

Der 122 Min. lange Film von Joshua OPPENHEIMER ist ein Novum. Es ist das erste Mal in der 118-jährigen Geschichte der bewegten Bilder, dass Mörder sich selbst spielen. Sie wiederholen in Szenarien die nach dem Militärputsch 1965 in Indonesien verübten Morde an sog. “Kommunisten” (nach Angaben der indonesischen Regierung gab es schätzungsweise 2,5 Mio solcher Ermordungen). Die beiden Hauptdarsteller waren damals junge Burschen in ihren 20igern, nannten explizit z.B. John Wayne und Al Pacino als ihre Vorbilder; sie wollten auch so cool sein wie diese, wenn sie Gangster spielten. Gangster war überhaupt ihr Code für den “Freien Mann”. Gesamten Artikel lesen »

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Kritischer Kommentar von Herbert Rauch:

Wieder einmal ist Scorsese – auch in der Ära des Fernsehens und Internets – ein BOX-OFFICE-HIT gelungen. Wie bei Wall Street 1 – wo er einen Broker namens „Gecko“ (gedacht als „nomen est omen“) abschreckend zur Schau stellen wollte. Aber Scorsese irrte sich gewaltig. Die Jungen nehmen ihn eher als Idol und Vorbild, dann als Abschreckung.

Wieder könnte Scorsese die „Finanzentwicklungs-Idiotokratie“ mit dem „WOLF“ anheizen, anstatt – wie er wahrscheinlich vorhatte – mit gewaltigem Kinoaufwand die dem Betrug entgegenkommende Börsenwirtschaft und die Broker(ei) zu enttarnen und die Jugend abzuschrecken. Gesamten Artikel lesen »

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Rezension von Herbert RAUCH:

Fesselnd, weil blendend gespielt und goldrichtig ins Bild gesetzt, kann man amüsiert den reichen Koketterien folgen, und sich – ob arm ob reich – genüsslich distanzieren… Und welch ein schönes Anwesen, wer könnte dagegen etwas haben. Ästhetisch überall, selbst im Ehebruch, in der verwirrenden Intrige, die gar keine ist, eher eine Laune. Lauter schöne, gepflegte Menschen, die eben zu recht auf das Ihre schauen, ihre Männer dazu anhalten, alles beisammen zu halten, sich dennoch eher in die Scheidung zu begeben wissen als in die Lebensgefährtenschaft. Schwestern, die in der Familie nach dem „Arrangement“ sehen, das so fulminant zu sein hat, dass der Ruf der Familie – das “Image” – noch weiter aufgebügelt wird.

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Das PATT in Deutschland

Kommentar von Herbert RAUCH:

Wie erwartet – und überdeutlich siegt die beliebte Wohlfühl-Kanzlerin Angela MERKEL.- Sie siegt so sehr, zieht also die Stimmen der bürgerlichen Wähler alle an ihre “Halskette” -, das unter dem Motto: “Keine Experimente” sogar die einzige rechtslastige bürgerliche Ergänzung – auch wegen deren Personalproblemen – zerbröselt. Diese FDP ist weg vom (Bundestags-)Fenster. – Aber damit ist der Kanzlerin auch der leicht zu handhabende Regeierungspartner abhanden gekommen. Was nun?

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Kommentar von Herbert RAUCH:

Zur Problematik des BGE (Bedingungslosen Grundeinkommens):

Die Entkoppelung von
„UMSATZDYNAMIK“ UND „SOZIALER SICHERHEIT“
durch einen Demokratischen Grunddienst (DGD oder kurz GD)

Zukunftsperspektive 1:
Jede zukunftsfähige Gesellschaft des Homo sapiens – wohl eine „Post- Wachstumsgesellschaft“ – muss den Ressourcendurchsatz drastisch senken, um die Lebensbasen der Menschheit auf den begrenzten Planeten zu erhalten.

Zukunftsperspektive 2:
Jede „Post-Wachstumsgesellschaft“ muss die Soziale Sicherheit (Mindesteinkommen, umfassende Versicherung inkl. Mindestpension) aller Menschen ermöglichen, um soziale Spannungen in Grenzen zu halten.

Je früher dies gelingt, und zwar „aus einem Guss“: sozial und ökologisch, ökologisch und sozial, desto weniger Kollateralschäden (und das können erhebliche soziale und/oder ökologische Katastrophen sein) werden zu verzeichnen sein, je später desto mehr.

Technischer Fortschritt kann und wird erheblich dabei helfen, – alles wird dieser technische Fortschritt allein ceteris paribus aber kaum „stemmen“. – Verteilung und Eigentum sind dabei intermediäre Grundkonzepte, die den „Pfad für Zukunftsfähigkeit“ entscheidend betreffen.

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Wachstum im Wandel

Im Rahmen der zweiten internationalen „Wachstum im Wandel“-Konferenz vom 8. bis 10. Oktober 2012 in Wien beschäftigten sich engagierte Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und anderen Bereichen mit den wichtigsten Zukunftsfragen und arbeiteten gemeinsam an Lösungsansätzen. Dabei wurde das Wachstumsparadigma auf den Prüfstand gestellt und darüber diskutiert, was  in Zukunft wachsen soll und was endlich ist.

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Wirtschaftsentwicklung vom Ressourcenverbrauch entkoppeln

Im Rahmen eines Fachkongresses wurden verschiedene Ansätze, Maßnahmen und Lösungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Österreich präsentiert und diskutiert.

Ressourcen werden knapper und teurer und die Auswirkungen des Ressourcenkonsums auf die Umwelt immer deutlicher sichtbar. Der weltweite Ressourcenverbrauch liegt derzeit bei knapp 70 Milliarden und ist damit zehnmal so hoch wie vor zehn Jahren. Die Ressourcenbilanz für Österreich weist einen Verbrauch von 66 Kilogramm pro Person und Tag aus, die Alpenrepublik liegt damit innerhalb der EU an 5. Stelle. Auch im Hinblick auf den Bericht des Club of Rome, der Verteilungskämpfe, Klimaphänomene und völlig veränderte geopolitische Rahmenbedingungen prognostiziert, gewinnt die Debatte um Ressourceneffizienz, den Einsatz innovativer Umwelttechnologien und Ökoinnovationen eine neue politische Dimension.
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