Gemeinwohl

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Sehen wir unsere Situation auf dem Planeten Erde einmal aus der Sirius-Distanz an: Da gibt es Denklager aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wo die einen den „MARKT an sich“ für etwas Böses halten, untragbar für die Zukunft zumindest, und wo die anderen die „STAATSBÜROKRATIE an sich“ für unbrauchbar halten …

Und in diesen Positionen graben sie sich ein. In mentalen Gräben und schweigen zu allen Anstrengungen der anderen Seite. Denn diese „Laffen (die anderen)“ sind doch retardiert und keines Dialoges wert! Und einige träumen dabei von „dezentralen kleinen Einheiten“, dort wäre alles „schön und heil“…

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Für ein Europa des  21. Jahrhunderts

Angesichts der immer offensichtlicher werdenden Unzeitgemäßheit unserer europäischen „Verfasstheit“, fordert ESD – als europäische NGO für Nachhaltige Entwicklung – alle Bürgerinnen und Bürger, alle Politiker und alle gesellschaftlich Aktiven auf – einen Appell mitzutragen, der „Europa  neu ausrichtet“.

Europa neu  „erfinden“ – bedeutet also, die EU in ihren Leitlinien und Institutionen dem 21. Jahrhundert gemäß bzgl. weiterzubilden und auszugestalten. In der Welt nach 1945 erstand Europa als „Friedensordnung“ der einstmals sich bekriegenden europäischen Völker. Es war eine großartige politische Leistung einiger Initiativträger (Monnet, Schumann u.a.), und wurde von allen Bürgern – teilweise sehr enthusiastisch – mitgetragen. Im Hintergrund schwelte damals der „Kalte Krieg“, eine seit 1989 – und dafür  sind wir  dankbar – überwundene große und gefährliche Spannung.

Seit über zwei Dekaden jedoch – seit dem Ende des Kommunistischen Ostblocks und der Vorherrschaft eines globalisierenden „Washington-Consensus“ – sind wir in einer neuen  Situation. Europa ist jetzt 2011, also in der zweiten Welle der symptomatischen Finanzkrise, aufgerufen, sich  nicht in eine Spaltung Nordeuropa versus Südeuropa hineinhetzen zu lassen, die wahrscheinlich von der Reich-Arm-Spaltung ablenken soll. Vielmehr ist Europa aufgerufen, einen zeitgemäßen „gemeinsamen  Nenner “ zu formulieren und Wirklichkeit werden zu lassen und damit auch Vorreiter auf einem Globus zu werden, der ja nolens volens bereits unter einem „planetarischen Imperativ“ steht.

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