Grunddienst

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Sehen wir unsere Situation auf dem Planeten Erde einmal aus der Sirius-Distanz an: Da gibt es Denklager aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wo die einen den „MARKT an sich“ für etwas Böses halten, untragbar für die Zukunft zumindest, und wo die anderen die „STAATSBÜROKRATIE an sich“ für unbrauchbar halten …

Und in diesen Positionen graben sie sich ein. In mentalen Gräben und schweigen zu allen Anstrengungen der anderen Seite. Denn diese „Laffen (die anderen)“ sind doch retardiert und keines Dialoges wert! Und einige träumen dabei von „dezentralen kleinen Einheiten“, dort wäre alles „schön und heil“…

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Kommentar von Herbert RAUCH:

Zur Problematik des BGE (Bedingungslosen Grundeinkommens):

Die Entkoppelung von
„UMSATZDYNAMIK“ UND „SOZIALER SICHERHEIT“
durch einen Demokratischen Grunddienst (DGD oder kurz GD)

Zukunftsperspektive 1:
Jede zukunftsfähige Gesellschaft des Homo sapiens – wohl eine „Post- Wachstumsgesellschaft“ – muss den Ressourcendurchsatz drastisch senken, um die Lebensbasen der Menschheit auf den begrenzten Planeten zu erhalten.

Zukunftsperspektive 2:
Jede „Post-Wachstumsgesellschaft“ muss die Soziale Sicherheit (Mindesteinkommen, umfassende Versicherung inkl. Mindestpension) aller Menschen ermöglichen, um soziale Spannungen in Grenzen zu halten.

Je früher dies gelingt, und zwar „aus einem Guss“: sozial und ökologisch, ökologisch und sozial, desto weniger Kollateralschäden (und das können erhebliche soziale und/oder ökologische Katastrophen sein) werden zu verzeichnen sein, je später desto mehr.

Technischer Fortschritt kann und wird erheblich dabei helfen, – alles wird dieser technische Fortschritt allein ceteris paribus aber kaum „stemmen“. – Verteilung und Eigentum sind dabei intermediäre Grundkonzepte, die den „Pfad für Zukunftsfähigkeit“ entscheidend betreffen.

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Für ein Europa des  21. Jahrhunderts

Angesichts der immer offensichtlicher werdenden Unzeitgemäßheit unserer europäischen „Verfasstheit“, fordert ESD – als europäische NGO für Nachhaltige Entwicklung – alle Bürgerinnen und Bürger, alle Politiker und alle gesellschaftlich Aktiven auf – einen Appell mitzutragen, der „Europa  neu ausrichtet“.

Europa neu  „erfinden“ – bedeutet also, die EU in ihren Leitlinien und Institutionen dem 21. Jahrhundert gemäß bzgl. weiterzubilden und auszugestalten. In der Welt nach 1945 erstand Europa als „Friedensordnung“ der einstmals sich bekriegenden europäischen Völker. Es war eine großartige politische Leistung einiger Initiativträger (Monnet, Schumann u.a.), und wurde von allen Bürgern – teilweise sehr enthusiastisch – mitgetragen. Im Hintergrund schwelte damals der „Kalte Krieg“, eine seit 1989 – und dafür  sind wir  dankbar – überwundene große und gefährliche Spannung.

Seit über zwei Dekaden jedoch – seit dem Ende des Kommunistischen Ostblocks und der Vorherrschaft eines globalisierenden „Washington-Consensus“ – sind wir in einer neuen  Situation. Europa ist jetzt 2011, also in der zweiten Welle der symptomatischen Finanzkrise, aufgerufen, sich  nicht in eine Spaltung Nordeuropa versus Südeuropa hineinhetzen zu lassen, die wahrscheinlich von der Reich-Arm-Spaltung ablenken soll. Vielmehr ist Europa aufgerufen, einen zeitgemäßen „gemeinsamen  Nenner “ zu formulieren und Wirklichkeit werden zu lassen und damit auch Vorreiter auf einem Globus zu werden, der ja nolens volens bereits unter einem „planetarischen Imperativ“ steht.

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ESD vertritt dazu eine Lösung der Balance von Freiheit und Ordnung:

Dies kann für die Wehrdebatte in einem Staat wie Österreich im 21. Jhdt. folgendermaßen umgesetzt werden, und im Prinzip ähnlich für jeden Staat im Kontext einer hochtechnologisierten und teilglobalisierten Informationsgesellschaft, wie es unsere Zeit ermöglicht:

Österreich schafft eine ausreichend starke „Milizorganisation mit Berufskomponente“

Diese Bezeichnung wählte auch Gen.a.D. GREINDL, langjährig als österr. UNO-Truppen-Oberkd. tätig. Dies sorgt für eine schichtmäßige Durchmischung der jungen Staatsbürger und damit für Zusammenhaltsgrundlagen für die Souveränitätserhaltung beim Volk, wie Arttikel 1 der österreichischen Verfassung aussagt, und für verbesserte Demokratiemündigkeit der Bürgerschaft insgesamt.

Grunddienst als „Soziales Jahr“

verpflichtend für alle weiblichen und männlichen jungen Staatsbürger, als auch gesetzlich zugelassene Zuwanderungswilligen, z.B.  12 Monate dauernd.

Nach einer circa einwöchigen Einführungsphase in alle 5 Hauptsparten des Grunddienstes in den Bereichen

  • Sicherheitsdienst mit der Waffe
  • Sicherheitsdienst ohne Waffe
  • Krisen- u. Katastrophenschutzdienst
  • Assistenzdienst im Infrastrukturwesen
  • Dienst in der Entwicklungszusammenarbeit

zustätzlich zu einer 3-wöchigen Einführung in „erweiterte Staatbürgerkunde“ inklusive Kursen in Erste-Hilfe, Nachhaltigkeit, interkulturelles Verstehen, Staats-Europa-und-Globalkunde, sowie Fitness-Training können die „Grunddienst-Leistenden“ sich für eine der 5 Hauptsparten bezüglich ihrer weiteren Ausbildung und Verwendung selbst entscheiden.

In der Sparte ihrer Entscheidung verbleiben die Grunddienst-Absolventinnen und –Absolventen im Rahmen der jeweiligen Milizorganisation die Zeit bis zum Ausscheiden aus Altersgründen (z.B. Abrüstungszeitpunkt + 30 J.). Dabei sind sie von der Regierung für die notwendigen Übungen und Einsätze, insbesondere für Katastrophenfälle, ähnlich den bisherigen Reservisten, einberufbar.

Grunddienst-Absolventinnen und -Absolventen haben, sofern sie auch bei Milizübungen teilnehmen, einen Rechtsanspruch auf eine lebenslange Grundsicherung, die einer angehobenen Mindestsicherung entspricht. Eine staatliche Pensionsregelung erübrigt sich damit.

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